September, 2014 | imperialfool
Foto der 39. Woche 2014

Foto der 39. Woche 2014

Imperialfool-Free-Photo-of-the-39th-Week

Bangkok, Thailand

f2.4 1/380 Sec., ISO 100

Wie ich schon beim ersten Foto dieser Serie gesagt habe, ist das Foto der Woche frei von Copyright, also für jegliche Benutzung freigegeben. Viel Spass…

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Ich freue mich auf Eure Kommentare…

Das echte Thailand kennenlernen in Prachuap Khiri Khan

Das echte Thailand kennenlernen in Prachuap Khiri Khan

Prachuap Khiri Khan Blick vom Tempelberg

Blick vom Tempel oben am Berg

Schon mal was von Prachuap Kiri Khan gehört? Vermutlich nicht. Prachuap ist sicher nicht der hippste, schrillste oder aufregendste Ort Thailands, wenn du Party willst solltest du nach Ko Phangan, Phuket oder Pattaya fahren. Wenn du aber einen Teil des „echten“ Thailand kennenlernen willst, bist du hier genau richtig!

Die Anreise nach Prachuap Khiri Khan

Mit dem Zug gelangt man von Bangkok in ca. 4,5 Stunden nach Prachuap Khiri Khan. Es verkehren auch Busse und Minibusse, welche ungefähr die selbe Zeit brauchen. Ausserdem gibt es Flüge von Bangkok nach Hua Hin. Meine bevorzugte Variante ist der Zug. Die Landschaft zieht gemächlich vorbei, ein bescheidenes Essen wird serviert und man stoppt an fast jedem kleinen Bahnhof an der Strecke.

Der erste Eindruck von Prachuap Khiri Khan

Wie viele Kleinstädte in Thailand. Laut, dreckig und viel los. Nur dass in Prachuap Khiri Khan das Leben noch langsamer schlägt als anderswo wurde schnell klar. Wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt ist der Strand – einer von insgesamt 3 die sich die Küste entlang schlängeln.

Der Hauptstrand quasi menschenleer, von einer langen Promenade gesäumt, welche zahlreiche Restaurants, Hotels und Herbergen beheimatet. Die Strasse am Strand auch kaum befahren, wie ausgestorben. Die Strände laden nicht unbedingt zum Baden ein, am ehesten der Südlichste (Ao Manao).

Spiegelberg mit toller Aussicht, Tempel und lästigen Affen

Direkt neben dem Hauptstrand befindet sich der sogenannte Spiegelberg (Khao Chong Krajok) der von unzähligen, teilweise recht aggressiven Makaken Affen bewohnt wird.

Es ist von Vorteil einen Stock mitzunehmen, seine Habseligkeiten gut zu verstauen und keinen direkten Blickkontakt mit den Affen herzustellen. Auch der Stock sollte nur im Notfall verwendet werden, da Aggression naturgemäß mit Aggression beantwortet wird – und glaub mir dass willst du nicht haben!

Was man nicht tun sollte im Umgang mit Affen

Ich habe blöderweise falsch reagiert und meine Wasserflasche in Richtung eines Affen geschwungen (nicht auf ihn geworfen oder so) und dieser reagierte mit einem Zähnefletschen. Diese Affen haben wirklich sehr lange, scharfe Zähne! Der kalte Schauer, der mich für einige Sekunden übermannte war fast schon gruselig.

Ich habe die Thais beobachtet und da für Sie die Affen heilig sind, füttern Sie diese mit Leckereien und allerhand anderen Köstlichkeiten. Das wäre das nächste Mal ein Konzept und nicht mit den Affen in Konflikt zu geraten…

Der Aufstieg auf den Rund 250 Meter hohen Berg ist mittags zwar schweißtreibender, jedoch sind um diese Tageszeit auch die Affen wegen der Hitze ziemlich träge und weniger aggressiv.

Jedenfalls führen ca. 400 Stufen auf den Berg und oben ist nicht nur ein Tempel sondern auch eine grandiose Aussicht auf das unten liegende Prachuap und die 3 Strände (Ao Noi, Ao Prachuap und Ao Manao).

Prachuap Khiri Khan - Ban Ao Noi - ein kleines Fischerdorf

Ban Ao Noi – ein kleines Fischerdorf mit Tempel

Die Straße Richtung Norden führt in das kleine Fischerdorf Ban Ao Noi wo sich der wunderschöne Tempel Wat Phra That Khoa befindet.

Eine Höhle die über ca. 300 Stufen erreichbar ist beherbergt einen liegenden Buddha und versprüht ganz eigene Energien. Ich fühlte mich dort klein und unwichtig und wurde ganz bedächtig.

Neben dem Tempel befindet sich ein Teich mit zahllosen gemästeten Fischen. Futtersäcke gibt´s im Tempel zu je 20 Baht. Ich weiß leider nicht, was es mit den Fischen auf sich hat, vielleicht weißt du es ja? Ist auf jeden Fall ziemlich schräg.

Sonst gibt´s nicht viel in Prachuap. Man braucht auf jeden Fall ein Moped oder ein Fahrrad um die Gegend zu erkunden.

Die Expats

Erwähnenswert wären die Expats, also die Ausländer die dort leben. Meist sind sie mit einer Thai verheiratet und betreiben eine Bar oder ein Restaurant.

Wir haben einige von Ihnen kennengelernt und da wir einige Tage dort verbracht haben, hatten wir das Vergnügen die Streitereien unter den Expats miterleben zu dürfen. Es war teilweise ziemlich verrückt, mit den meist älteren Herren. Sie beschimpften sich und wollten einander an den Kragen, sie lästerten über die Frau des anderen und deren vorhandene oder eben nicht vorhandene Kochkünste. Fast hätten wir eine Schlägerei miterlebt…

Merkwürdig, sehr merkwürdig. Vielleicht passiert so etwas, weil den Jungs einfach langweilig ist. Es ist ja nicht viel los. Ein paar Bars und Kneipen. Es ist heiß und oft auch schwül. Man kennt sich. Man streitet sich. Im großen und ganzen hatten wir aber eine gute Zeit mit Ihnen, fast alle waren freundlich, bemüht und gaben uns Tipps rund um Prachuap Khiri Khan.

Ein harmloser Schwatz mit der Polizei

Auf einem Spaziergang hielt ein Polizeiauto direkt neben uns, die Polizisten stiegen aus und verwickelten uns in ein Gespräch. Normalerweise nicht unbedingt ein gutes Zeichen, aber es wurden nur Komplimente verteilt und Geschichten erzählt.

Später erfuhren wir von den Expats, dass die Polizisten nicht viel zu tun haben und sich über jedes in englisch geführte Gespräch freuen, um Ihre Sprachkenntnisse verbessern zu können.

Der zweite Eindruck

Prachuap Khiri Khan ist besonders. Ich habe eine so merkwürdige Stimmung nirgends in Thailand erlebt. Man ist quasi alleine unter Thais (und einigen Expats), westliche Touristen findet man hier nur selten.
Die Welt scheint sich hier langsamer zu drehen als im Rest Thailands.

Alles läuft gemächlich ab, und ist man länger dort sieht man, dass sich vieles von Tag zu Tag wiederholt – der thailändische Läufer, die allabendliche Zusammenkunft der Expats im Strandlokal, die Thais beim Picknick mit Whiskey und Chang Bier – es erinnert etwas an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Erwähnenswertes

• Das bei Thais so beliebte Hua Hin ist ebenfalls in der Provinz Prachuap Kiri Khan angesiedelt
• Will man zum Ao Manao, dem südlichsten Strand, muss man einen Flugzeuglandeplatz des Militärs überqueren
• Die schmalste Stelle Thailands ist hier (Zur burmesischen Grenze braucht man eine halbe Stunde mit dem Moped und es gibt einen schönen Wochenendmarkt gleich nach der Grenze)
• Günstige Hotels bzw. B&B´s
• Sehr gutes und preiswertes Essen überall in der Stadt
• Fahrradverleih an der Promenade

Was sind deine Geheimtipps? Wo ist Thailand noch ursprünglich?
Foto der 38. Woche 2014

Foto der 38. Woche 2014

Imperialfool Free Photo of the 38th Week

Nai Wok Bay Koh Phangan, Thailand

f2.8 1/250 Sec., ISO 100

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Foto der 37. Woche 2014

Foto der 37. Woche 2014

Koh Phangan - Ban Kai Beach

Ban Kai Beach Koh Phangan, Thailand

f2.5 1/380 Sec., ISO 100

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Warum ich die Khao San Road in Bangkok liebe

Warum ich die Khao San Road in Bangkok liebe

Khao-San-Road-Bangkok-Thailand

Ankunft in Bangkok

1.1.2010: Ich lande – zum ersten Mal – auf dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok, Thailand. Ich bin müde, nach 24 Stunden Anreise mit Silvesterzwischenstopp in Dubai. Ich bin überwältigt. Als ich aus der Flughafenhalle trete, schwappt mir die feuchtheiße Luft entgegen und lässt mich zusammensinken. Ich bin überfordert. Es riecht nach gutem Essen, Verkehr und Verwesung. So etwas kenne ich nicht von Europa, nicht mal in London habe ich mich so verloren gefühlt. Ich bin in einer komplett anderen Welt gelandet.

DER Backpacker Treffpunkt in Bangkok – die Khaosan Road

Ich nehme mir ein Taxi und fahre in die Khaosan Road im Stadtviertel Banglampoo (Bang Lam Phu). Im Taxi ist es eiskalt und der Fahrer scheint mit irgend jemandem um die Wette zu fahren. Ich bin froh als wir lebendig in der Khaosan Road ankommen und traue meinen Augen nicht. Die Strasse ist vollgestopft mit Touristen, Händlern, Strassenständen, Bars, Restaurants, Fast Food Läden, Shops, Massagestudios, Reisebüros und fliegenden Händlern. Permanent wird man angesprochen, ob man nicht einen Anzug, einen Klangfrosch oder was auch immer kaufen möchte. Die Händlerinnen in nordthailändischer Tracht sind besonders lästig, da man sie nur schwer wieder los wird.

[gmaps]Khao San Rd Khwaeng Talat Yot, Khet Phra Nakhon Bangkok Thailand[/gmaps]

Merkwürdigerweise gefällt es mir hier

Ich setzte mich in ein Restaurant direkt an der Strasse und trinke ein Chang, welches mir ein wohliges Gefühl beschert. Ich beobachte die vorbeiziehenden Menschenmassen. Betrunkene, Verrückte, Lärmende und Suchende, wie ich selbst einer bin.

Die Parallelstrasse zur Khao San Road – die Soi Rambuttri

Mein Hotelzimmer liegt in der Soi Rambuttri. Auch hier gibt es unzählige Bars und Geschäfte und auch hier wird man von fliegenden Händlern belagert, nur vergleichbar harmlos. Ein Drängeln auf der Strasse ist hier nicht notwendig, es gibt genug Platz für jeden. Die Atmosphäre ist um einiges entspannter. Hier gefällt es mir noch viel besser als in der Khaosan. Es ist easy mit anderen Reisenden ins Gespräch zu kommen, alle sind entspannt und gut drauf. Auch scheinen die Betrunkenen die Khaosan zu bevorzugen, was sehr angenehm ist.

Soi Rambuttri Bangkok Thailand

Ein White Russian auf der Soi Rambuttri

Warum nun liebe ich die Khao San Road?

Am Anfang war ich geschockt. So viele Touristen und Thais sieht man hier kaum. Aber mit jedem Zwischenstopp fühle ich mich mehr und mehr zuhause. Klar wohne ich nicht in der Khaosan, und ich verbringe auch die meiste Zeit in der Soi Rambuttri, dennoch liebe ich das energiegeladene Treiben und die Möglichkeit, Menschen aus aller Herren Länder kennen zu lernen.

Hotel buchen?

Ein Hotel zu buchen ist für die erste Nacht sinnvoll. Bleibt man länger sollte man sich einfach umsehen. Es finden sich zahllose Hotels und Hostels in und um die Khaosan bzw. die Soi Rambuttri, und wer hier sparen will sollte etwas abgelegener suchen.

Die teuerste, lauteste und schlimmste Nacht verbrachte ich im D&D Inn auf der Khaosan. Ein Zimmer ohne Fenster mit extralauter Klimaanlage und permanentem Lärm am Gang. Dafür war der Pool am Dach der Hammer.

Man spürt die pulsierende Energie, die einen mitschwingen lässt.

Daten & Fakten

  • Nur 400 Meter lang
  • Khaosan Road bedeutet Straße des geschälten Reises
  • Die Khaosan Road ist der Backpacker Treffpunkt in Bangkok
  • alles fing in den 80er Jahren an (wie gerne wäre ich dabei gewesen)

Was tun in der Khao San / Soi Rambuttri

Was man nicht tun sollte

  • 10 Baht Tuk Tuk Fahrt machen
  • Busticket kaufen – gibts an den jeweiligen Busterminals viel günstiger
  • Flugticket kaufen – lieber online (Air Asia, NokAir, Bangkok Air)
  • Essen im Restaurant (Garküchen sind idr. besser und günstiger)
  • Anzug kaufen (Und wenn, dann erst kurz vor dem Abflug)
  • Generell würde ich keine Kleidung kaufen, die findet man in besserer Qualität auf den Märkten

Ergänzende Literatur

 

Was hältst du von der Khao San Road? Ist es Liebe oder Hass?