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Allein und krank auf Reisen – was tun?

Allein und krank auf Reisen – was tun?

Krank sein ist blöd, noch blöder im Ausland

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Krank sein auf Reisen ist noch viel blöder. Wer mag es schon, wenn man nicht imstande ist irgend etwas zu tun, wenn man gezwungen ist, den ganzen Tag im Bett zu liegen und sich den schlimmst möglichen Ausgang der Krankheit vorzustellen? Könnte ja Malaria sein! Oder Dengue Fieber? Typhus? Oh mein Gott, ich will noch nicht sterben!

Mir geht es seit 3 Tagen (wiedermal) so. Liege im Bett mit hohem Fieber, besuche die Toilette öfter als sonst (viel öfter – danke Wasserdusche, oder wie du auch immer heißen magst), und sehe mir irgendwelche Serien online an. Langeweile pur, teilweise Delirium, teilweise starke Krämpfe und Kopfschmerzen.

Jetzt habe ich sogar angefangen Antibiotika zu nehmen, obwohl ich mich seit meinem ersten Asienaufenthalt mit Folgen strikt dagegen gewehrt habe. Nun ist es soweit, und ich hoffe es schadet mir nicht all zu sehr.

Es sind erst 3 Tage aber ich vermisse mein tägliches Training, den guten Kaffee, die Gespräche, die Sonne, die Spaziergänge draussen am morgen und so vieles mehr. Ich halte es einfach nicht mehr aus den ganzen Tag im Bett zu liegen, aber jetzt mit den Antibiotika bin ich dazu fast gezwungen.

Freundliche, hilfsbereite Menschen

Ich bin froh, ich Chiang Mai zu sein, hier gibt es zum Glück freundliche und hilfsbereite Menschen, die einen mit den nötigen Medikamenten sowie Elektrolyten, und was man sonst noch so braucht versorgen. Man ist also nicht wirklich allein. (Nur 99.9% des Tages). Man hat auch die Möglichkeit, sich essen bei foodpanda (da gibt´s auch eine iPhone und Android App) zu bestellen, sollte man bereit dafür sein…

Ich will mich ja nicht beschweren, aber leider passiert mir das jedes Jahr von neuem, mit einer Ausnahme. Fieber hatte ich seit meiner Kindheit nicht mehr und es hat mich sehr stark an damals erinnert. Ich habe sogar im Delirium das iPhone eingeschaltet und meine Gedanken aufgezeichnet, was sehr befreiend war.

Alles in allem fühle ich mich trotz dem krank sein sicher und unbeschwert, ich kann halt mein Apartment nicht verlassen ohne die Angst mich selbst an-zu-scheißen – sorry für die schroffen Worte. (Aber es ist mir – zu meiner Schande schon mal passiert…)

Pläne, Pläne, Pläne – Pausetaste drücken…

Und ich hatte auch einiges geplant, was natürlich jetzt ins Wasser fällt, und da ich am 4.3 nach Krabi fliege und für meinen Chef ( www.sportsale24.com ) auch noch ziemlich viel Arbeit habe, werden diese Ausflüge wohl bis zum nächsten Mal warten müssen. Ausserdem darf ich ja meinen Shop für Digitale Nomaden ( nomadgear.org – shop for digital nomads and remote workers ) auch nicht vernachlässigen…

Also, was tun bei Krankheit auf Reisen?

Erst mal Ruhe bewahren, tief durchatmen – Atmen hilft immer!

  • Krankheitsverlauf aufschreiben und dokumentieren, hilft dir und dem Arzt ;-)
  • Hast du eine Krankenversicherung – alle Kosten an deine Versicherung weitergeben
  • Bettruhe, viel Wasser und Elektrolyte – in meinem Fall
  • direkten Sonnenkontakt meiden
  • ist es noch nicht so schlimm – ab zu einer Pharmacy, die wissen gut Bescheid (jedenfalls in Thailand)
  • KEINE SELBSTMEDIKATION
  • Wenn´s schlimmer wird an der Rezeption nach einem Arzt Fragen
  • Ein Uber oder Grab Taxi Rufen und ins nächstgelegene Krankenhaus fahren (beide als App erhältlich)
  • Notruf für Notfälle in Thailand sind:
    • Police (General Emergency Call) 191
    • Ambulance and Rescue 1554
    • Medical Emergency Call 1669

 

Hilfreiche Google Maps in Chiang Mai

 

Verhaltensregeln um nicht krank zu werden…

  • Keine geschälten Früchte essen
  • Keine Fruchtsäfte
  • Kein Fleisch oder Huhn vom Markt (man weiß ja nie, wie lange das dort schon liegt)
  • Eis ist meistens ok…
  • Hände bei jeder Gelegenheit waschen – es gibt auch antibakterielle Geles* oder Tücher*. (Findet man hier auch in allen 7/11 und Tescos – jedenfalls die Tücher)
  • Nichts Rohes essen
  • Wasser nur in verpackten Flaschen kaufen!
  • Was hab ich vergessen – bitte um Kommentare!

 

Reiseapotheke

Grundsätzlich findet man, jedenfalls hier in Thailand, alles was es auch bei uns in Europa/Amerika gibt, meist sogar billiger… dennoch sollte man einiges vorab mitbringen um unnötigen Stress zu vermeiden.

  • Fieberthermometer (hab ich vorgestern hier gekauft ;-)
  • Schmerzmittel
  • Fiebersenkende Mittel
  • Imodium Akut (speziell bei längeren Bus- Zug- oder Flugreisen)
  • Elektrolyte (gibt´s hier in jeder Pharmacy)

 

Der eine oder andere Reiseführer gibt zusätzlich praktische Tips…

*sind Affiliate Links zu Amazon!

Was hab ich vergessen? Oder was sind deine Erfahrungen mit Erkrankungen im Ausland? Bin gespannt auf dein Kommentar!

7 Gründe für ein Leben in Chiang Mai, Thailand

7 Gründe für ein Leben in Chiang Mai, Thailand

Der Digital Nomad Lifestyle – 6 Monate Chiang Mai Thailand

Keine Ahnung, ob dies wirklich der Digital Nomad Lifestyle ist, ich bin jedenfalls jetzt seit 3.Oktober hier in Chiang Mai, Thailand dem Digital Nomad Capital of the world und je länger ich hier bin, desto mehr fange ich an Chiang Mai zu lieben.

Der langsamste Reisende ist der, der am meisten sieht…

Ich bin ein langsam Reisender, wenn man das überhaupt so sagen kann, da ich ja eigentlich lange Zeit nur an einem Ort verbringe. Aber, Chiang Mai hat halt auch ziemlich viel zu bieten, gutes Essen, herrlichen Kaffee, Natur, Stadt, nette Menschen, günstig Lebenshaltungskosten und ein fantastisches Klima (naja, jedenfalls von November bis Ende Februar).

Oktober in Chiang Mai war für mich eher ernüchternd. Ziemlich heiß, und die Luft so dick, man hatte das Gefühl sie mit einem Schwert zerschneiden zu können. Jeder Schritt im Freien führte zu akuten Schweißattacken und auch die Luft fühlte sich eher panisch als frisch an, wenn du verstehst was ich meine?!

Naja, jetzt ist es Anfang Februar und das Wetter ist nahezu perfekt. Kühle Nächte mit bis zu 20 Grad und tagsüber so um die 30. Wenn nur die Burning Season nicht wäre…

Einfach nur leben hier in Chiang Mai

Viele Leute denen ich begegne fragen, was ich so tue, da ich ja keinen Zeitmangel habe und demnach auch keine Touristentouren mitmachen muss. Es ist ziemlich einfach. Ich lebe. Ich lebe, arbeite, esse, trinke, …, alles was ich auch daheim tun würde, mit dem Unterschied, das hier über meinem Appartement (mit Blick auf den Doi Suthep inklusive Tempel) am Dach ein Pool und ein Gym sind, ich täglich trainiere und ca. 3x wöchentlich mein Essen geliefert bekomme. Dazu kommen noch Kaffeehausbesuche mit Freunden, Erkundungen der Umgebung (meist auch auf der Suche nach dem besten Kaffee), Kino (wann warst du das letzte Mal in Europa im Kino?), lange Spaziergänge durch die Stadt mit diversen Fotosessions, und ab und an Shoppingcenter- oder Restaurantbesuche.

Leider bin ich gezwungen das Land alle 60 Tage zum Zwecke einer Visaverlängerung zu verlassen, was weniger spannend ist. Aber es ist nicht zu ändern – jedenfalls nicht mit einem Tourist Visum.

Der NomadGuide für Chiang Mai

Für alle, die vorhaben länger in Chiang Mai zu bleiben kann ich das eBook NomadGuide Chiang Mai von Mike Hughes sehr empfehlen. Es enthält sämtliche Infos über Chiang Mai, wie man eine Bleibe findet, Visathemen, eine interaktive Map mit sämtlichen Bussen, Einkaufszentren und vieles mehr…

Was ich am meisten liebe in Chiang Mai, Thailand:

1. Exotische Früchte

Alle Früchte schmecken total anders als in Europa. Sogar eine Ananas ist hier 100x besser – und ich mag eigentlich gar keine Ananasse.
Meine momentane Lieblingsfrucht ist Passion Fruit, ich könnte sie Kiloweise essen… und Sie sind zuhaus einfach nicht zu bekommen.

Danach – mit langem Abstand – kommen Mango, Papaya, Bananen, Dragonfrucht und all die anderen. Und das beste: All die herrlichen, köstlichen und gesunden Früchte sind hier bezahlbar!

Obwohl sich die Preise seit meiner ersten Ankunft 2009/2010 ziemlich in die Höhe geschraubt haben. Sie sind für Westler noch immer super-billig.

2. Köstlicher Kaffee – direkt von hier

Der Kaffee wird hier ganz in der Nähe angebaut und das schmeckt man auch. Es gibt hunderte Kaffee´s mit Wlan, wo man in Ruhe – oder auch mit zig anderen Leuten, seinen Kaffee genießen und arbeiten kann. Oder man sitzt einfach nur da und lässt sich treiben.

Meine Top 5 Coffeeshops in Chiang Mai

Ich versteh die ganzen Touris nicht, die im Starbucks sitzen und weniger guten, überteuerten Kaffee aus Übersee trinken, aber jeder wie er will. Ich bleibe bei Local Coffee, da ich auch die lokale Wirtschaft unterstützen will.

3. Fantastische Essen

Jeder ob Veganer, Vegetarier, Flexitarier, Fleischfresser oder was es auch sonst noch gibt, findet hier zahllose Restaurants und auf den lokalen Märkten gibt es zusätzlich jede menge Leckereien.

4. Einfache Kontaktaufnahme mit Menschen

Ich bin ja nicht gerade ein extrovertierter Mensch, aber hier gelingt es mir ganz gut, neue Menschen kennenzulernen. Und die Diversität ist natürlich auch ziemlich cool. Ob Kanadier, Thai, Amerikaner, Israelis, Arentinier, Deutsche (ja – ihr seid sowieso überall – haha), Inder,… man kommt schnell ins Gespräch und aus einigen dieser Gespräche sind mittlerweile Freundschaften entstanden, die ich nicht mehr missen möchte.

5. Internet

Ja, ich brauche schnelles Internet und das gibt´s hier überall. Zusätzlich zu den Wifi´s in jedem Cafe´gibt´s noch 4G von diversen Mobilfunkanbietern (dtac, AIS, …)
Speziell für Projekte wie www.nomadgear.org – the shop for digital nomads ;-)

6. Easy Living

Pool und Gym am Dach, Essenslieferung, Massage, günstige Taxis (Grabtaxi und Uber), freundliche Leute,…

7. So viele Möglichkeiten

Egal ob du Yoga, Qi Gong, Meditation, Kampfsport oder Thai lernen willst, du wirst eine Gruppe finden, die genau das anbietet, zu fairen Preisen.

Für digitale Nomaden gibt es auch einige Facebook Groups und viele Meetings. Chiang Mai ist also auch ein perfekter Ort um Networking zu betreiben, wenn das dein Ding ist.

Maya Shopping Mall Chiang Mai

Was sind deine Erfahrungen in Chiang Mai? Würde mich freuen, wenn hier etwas beiträgst, und wenn nicht, hoffe ich das dir mein Beitrag gefallen hat!

Die DKB Bank Challenge – bekommst du eine DKB Kreditkarte?

Die DKB Bank Challenge – bekommst du eine DKB Kreditkarte?

Ich hätte so gerne eine DKB Kreditkarte – bitte bitte, bitte!

Dkb, Dkb, Dkb… eigentlich wollte ich über die wichtigsten Reisekreditkarten schreiben nur kam mir die DKB Bank dazwischen. Es ist hart zuzugeben, ich bin der DKB Bank nicht kreditwürdig genug. Ich frage mich wieso, habe ich jetzt schon 2 Jahre (naja, ehrlich gesagt 1,5 Jahre) einen Job, eine nebenbei laufende Selbstständigkeit und so gut wie keine Ausgaben.

Sosehr es mich damals (ca. 2013) als ich das erste mal die DKB Kreditkarte online beantragte und nicht bekam ärgerte, sosehr verwundert bin ich jetzt, mit einem ordentlichen Guthaben und einem fixen Job (den ich Gott sei dank überall ausüben kann) – und immer noch ohne eine DKB Kreditkarte. Ich frage mich langsam was da los ist, bin ich als Österreicher hier im Nachteil gegenüber den deutschen Nachbarn? Oder ist eine DBK Kreditkarte so schwer zu bekommen? Was brauche ich für Rücklagen? Ein Haus, ein Auto, ein Boot? Vergesst es…

 

Die DKB Kreditkarte, perfekt als Reisekreditkarte geeignet

Ich hätte gerne eine passende Reisekreditkarte. Eine Reisekreditkarte die nichts kostet und bei der Geldbehebungen ohne Gebühren möglich sind. Bei all meinen Recherchen stieß ich immer wieder auf die Kreditkarte der DKB Bank. Sie ist gratis und man kann ohne Gebühren Bargeld im Ausland abheben, nicht nur im EU-Raum wie die meisten anderen Kreditkarten, genau dass, was ich suchte. Das macht die DKB Kreditkarte zum absoluten Favoriten unter den Reisekreditkarten. Klar, eine Versicherung ist bei einer DKB Kreditkarte nicht dabei, diese muss man halt einfach separat abschliessen.

Was ich in jedem Fall weiß ist, dass ich mir die Gebühren bei eine Bargeldabhebung im Ausland gerne sparen würde. In Thailand sind es aktuell 180 Baht, die bei jeder Abhebung anfallen. Das sind ca. 4,5€ pro Transaktion, das summiert sich wenn man mehrere Monate dort verbringt.

 

Soll ich nochmal eine DKB Kreditkarte beantragen?

Vorerst werde ich es gut sein lassen. Wenn ich so darüber nachdenke bin ich etwas traurig, aber was soll ich schon machen. Früher oder später komme ich vielleicht auch in den Genuss der Vorteile der DKB Kreditkarte, es wäre toll keine Gebühren mehr zu zahlen und so einiges an Geld zu sparen. Wie auch immer…

Nimm die Challenge an – bekommst du eine DKB Kreditkarte?

Schaffst du es, eine dieser beliebten, praktischen und (zumindest für mich) schwer zu bekommenden DKB Kreditkarten zu ergattern? Als Affiliatepartner haben Sie mich genommen, du kannst mich unterstützen indem du über den Link auf dieser Seite eine Kreditkarte bei der DKB Bank beantragst. Vielleicht klappt es ja bei dir und irgendwann dann auch bei mir. Ich würde mich – für uns beide freuen.

 

Hier die Vorteile einer DBK Kreditkarte:

(Stand 1.6.2016 | www.dkb.de)

  • Kostenfreie DKB Visa Kreditkarte
  • 0,6% p.a. Zinsen für Guthaben bis 100.000€
  • weltweit mit Pin, Unterschrift oder Kontaktlos mit der DKB Kreditkarte bezahlen
  • Kostenlos Geld an über 1.000.000 Geldautomaten mit der DKB Kreditkarte abheben

Vorteile der DKB Studenten Kreditkarte

(Stand 1.6.2016 | www.dkb.de)

  • Kostenfreie DKB Kreditkarte
  • Vergünstigungen in über 125 Ländern (Museen, Shopping,…)
  • weltweit kostenfrei an Geldautomaten abheben


Hier kannst du dein DKB Cash Konto eröffnen und eine DKB Kreditkarte beantragen
 – viel Glück!

 

Solltest du erfolgreich eine Kreditkarte beantragen würde ich mich über ein Kommentar freuen!

Die neue minimalistische Packliste für Asien – Thailand, Laos, Indonesien

Die neue minimalistische Packliste für Asien – Thailand, Laos, Indonesien

neue-packliste-asien-thailand-laos-indonesian-2016 Viel hat sich getan seit dem ich Ende 2014 meine ultimative Packliste für Süd-Ost Asien erstellt und hier auf imperialfool.com veröffentlicht habe. Ich bin zwar noch immer Minimalist, jedoch brauche ich mittlerweile mehr Komfort als damals und auch die elektronischen Geräte habe ich durch leistungsstärkere, an meine Anforderungen angepasste, ersetzt. Ich reise immer noch gerne mit wenig Gepäck, als Digitaler Nomade brauche ich dennoch das ein oder andere Gimmick das einem puristischen Reisenden wohl sauer aufstoßen würde.

Na ja, es ist so und ich habe kein Problem damit. Der größte Unterschied zur letzten minimalen Packliste für Süd-Ost Asien ist der totale Umstieg auf Kleidung aus Merinowolle. Ich kann nur jedem Reisenden empfehlen einen Umstieg schnellstmöglich zu wagen. Merinowolle ist traumhaft, hat man sich erst an das neue Tragegefühl gewöhnt kann man bald nicht mehr darauf verzichten. Warum? Die Merino-Kleidung stinkt einfach nicht, auch nach tagelangem tragen riecht man keinen Unterschied zum frisch gewaschenen. Traumhaft. Speziell auf Reisen. Und natürlich auch für alle Minimalisten da draussen.

Rucksack, Aufbewahrung & Sicherheit

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Auch bei der Aufbewahrung und Sicherheit hat sich was getan. Ich musste einsehen, dass es mir, mit dem ganzen Equipment wie Laptop, Keyboard, Kamera und Co einfach nicht möglich ist nur mit Handgepäck zu reisen.  Nicht schlimm, da ich noch immer ziemlich minimalistisch unterwegs bin, ich muss halt nur am Flughafen auf mein Zeug warten ;-( Was bei Rucksack, Aufbewahrung und Sicherheit neu hinzugekommen ist sind der Osprey Farpoint 40 Rucksack (Review des Farpoint 40 hier), ein Rucksack ideal für Digitale Nomaden und On-the-Road Arbeitern, der Osprey Messenger Bag für das digitale Büro unterwegs und der Pacsafe Travelsafe, der das ganze teure Zeug unterwegs sicher unterbringt.

Elektronische Geräte & Zubehör

Auch elektronisch hat sich einiges verändert. Hinzugekommen sind der Macbook Pro Retina, ohne den ich mittlerweile nicht mehr sein möchte – tolles Display und super schnell – sowie das Apple Keyboard, das neue iPhone 6 und die grandiose Sony RX100 Digitalkamera. Oh, fast hätte ich den Anker SoundCore Lautsprecher vergessen!

Kleidung & Schuhe

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Bei der Kleidung setze ich voll und ganz auf Merinowolle, und Bio-Baumwolle von Vaude. Als Alltags- und Laufschuh verwende ich den neuen On Running Cloud Schuh, ein wirklich tolles Produkt aus der Schweiz!

Hygiene

 

Andere nützliche Dinge

 

Workout / Training

 

Dokumente und Geld

  • Pass & Visa (vorher beantragen!!!)
  • 2 Kreditkarten und 2 Bankomatkarten
  • etwas Bargeld € und $
  • Scans aller notwendigen Unterlagen in meiner Dropbox
  • Philippi Yap Geldscheinklammer

packliste-asien-thailand-laos-indonesian-2016 Auch bei der Dokumente und Geld Abteilung hat sich was getan, ich benutze jetzt jeweils 2 Kredit- und Bankomatkarten. Sicherheit geht vor und da ich beim letzten Mal Thailand gleich am Flughafen eine Bankomatkarte vergessen habe (in Thailand kommt erst das Geld, dann die Karte), macht es Sinn… Das ist meine neue, minimalistische Packliste für Asien. Ich hoffe du kannst Sie für deine eigenen Reisepläne benutzen?

Was sagst du? Habe ich etwas vergessen? Was würdest du mitnehmen und warum?
Der Digitale Nomaden Rucksack zum günstigen Preis

Der Digitale Nomaden Rucksack zum günstigen Preis

Osprey Farpoint 40l - der günstige Rucksack für Digitale Nomaden

Osprey Farpoint 40l – der günstige Rucksack für Digitale Nomaden

Was mir bei einem Rucksack bzw. Backpack wichtig ist:

  • Handgepäck
  • einigermaßen leicht
  • Laptop und Tabletfach
  • preisgünstig
  • als Tasche zu tragen

Ich war lange Zeit auf der Suche. Auf der Suche nach dem perfekten Rucksack für digitale Nomaden. Und nun habe ich ihn gefunden. Perfekt ist er sicherlich nicht, aber er hat seine Vorzüge.

Der North Face Surge II – leider etwas zu klein

Auf meiner letzten Reise war ich mit dem 32 Liter THE NORTH FACE Rucksack Surge II unterwegs, welcher mir damals – obwohl leider eine Spur zu klein – gute Dienste geleistet hat. Aber er war halt einfach einen Tick zu klein um wirklich Nomaden tauglich zu sein. Mit dem Surge II bräuchte man ein zusätzliches Daypack um komfortabel unterwegs sein zu können. Nur 2 Backpacks will und wollte ich auf gar keinen Fall. Damals habe ich es geschafft mit Kompressionsbags (Eagle Creek Gepäckordnung Pack-It Compressor), Daypack (Sea to Summit Ultra-Sil Day Pack) und Abstrichen in meiner Packliste, aber ich war trotzdem zufrieden – einigermaßen.

Freche Preise bei anderen Rucksackherstellern – der digitaler Nomade als Cash Cow

Dieses „einigermaßen“ zwang mich, einen anderen für mich passenderen Rucksack zu finden. Ich hatte die Wahl zwischen dem Osprey Farpoint 40, dem Minaal und dem Tortuga Travel Backpack. Wobei die zwei letzteren nur online aus den USA zu beziehen gewesen wären und zu für mich relativ frechen Preisen von 300$ für den Minaal und 200$ für den Tortuga. Obwohl diese beiden sicher tolle Rucksäcke für digitale Nomaden und Backpacker sind, schieden sie aufgrund der Preisgestaltung und der nicht vorhandenen Möglichkeit zum Probieren und Testen aus. Ich muss zwar zugeben, dass ich auch den Osprey online bestellte, jedoch mit der Option in gratis zurück schicken zu können. Der Osprey Rucksack ist hier die kostengünstigste Alternative für Digitale Nomaden und solche die es noch werden wollen…

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Meine Wahl – der Osprey Farpoint 40 Rucksack für Digitale Nomaden

Nach stundenlanger Recherche bestellte ich schließlich den Osprey Farpoint 40 in der Größe M/L mit 40 Liter Volumen. (Zusätzlich gibt noch eine S/M Version mit 38 Liter.)

Jedenfalls war ich die Tage vor der Ankunft des Osprey Farpoint 40 Rucksack M/L 40 Liter ziemlich aufgeregt; Schön wenn man sich über einen Rucksack so freuen kann oder!? Als er dann endlich da war, hatte ich schon vorher meine gesamte Packliste auf einen Haufen gestapelt und war mehr als bereit für einen ersten Test.

Und ich muss echt sagen: Superklasse! Alles auf meiner minimalen Packliste passt ohne Probleme hinein, und es bleibt noch genügen Platz für Schnickschnack.

Spezifikationen des Osprey Farpoint  40

Es gibt nur 2 Fächer, wobei im vorderen Laptop, Tablet und andere elektronische Geräte Platz finden und im hinteren genug Stauraum für Kleidung und Schuhe ist. Diese zwei Fächer sind hier absolut ausreichend im Vergleich dazu hatte mein alter Surge extrem viele Fächer, was oft ein Suchen zur Folge hatte…

Der Osprey Farpoint lässt sich außerdem bequem als Tasche tragen, hat zwei zusätzliche Fächer für Trinkflasche/Snacks an der Außenseite und einen Mechanismus, der die Rucksackschlaufen verschwinden lässt, was speziell im Flugzeug, Bus oder Zug sicher sehr vorteilhaft sein wird.

Das Gewicht von 1.3kg geht in Ordnung und er passt sich super an den Rücken an. Der Rucksack hat die passenden Abmessungen, um ihn als Handgepäck mitnehmen zu können, somit fällt ein lästiges Gepäck abgeben und späteres am Rollband wieder abholen weg. Auch kann so das Gepäck nicht mehr verloren gehen, ein zusätzliches Plus!

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Der Digitale Nomaden Rucksack – bis oben hin angefüllt

Fazit: Der Digitale Nomaden Rucksack meiner Wahl – der Osprey Farpoint 40

Eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die als Digitale Nomaden unterwegs sind, auf nichts verzichten wollen, keine 300$ ausgeben und trotzdem einen tollen Rucksack haben wollen.*

Das einzige Problem könnte das Laptopfach sein, welches sich vorne statt hinten befindet. Das muss ich noch im Langzeittest eruieren, werde sobald ich genaueres weiß berichten.

UPDATE Mai 2016:

Ich habe den Osprey Farpoint 40 jetzt seit einem halben Jahr im Einsatz und bin rund um zufrieden. Klar gibt es das ein oder andere Feature, dass die Hersteller besser hätten lösen können, aber im Großen und Ganzen finde ich den Rucksack sehr geeignet als Digitaler Nomaden Rucksack. Ich brauche zu dem Rucksack jedoch einen Laptop Rucksack – den Bericht über den Osprey Messenger Bag stelle ich, sobald ich fertig getestet und geschrieben habe online!

 Welchen Rucksack benutzt du? Und bist du damit zufrieden? Ich bin gespannt auf deine Kommentare!
* Der Rucksack setzt einen minimalen Lebensstil voraus, es ist natürlich nicht möglich z.B.: ein gesamtes Tauchequipment einzupacken – versteht sich eigentlichen von selbst bei einem Rucksackvolumen von 40 Litern.
Was ich auf Reisen unbedingt brauche – meine Top 7 Reisegadgets für Asien

Was ich auf Reisen unbedingt brauche – meine Top 7 Reisegadgets für Asien

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Je weniger desto besser! Ab sofort reise ich nur mehr mit Handgepäck.*

Bei meiner letzten Reise im Januar konnte ich mir gar nicht vorstellen nur mit Handgepäck zu reisen aber durch konstantes Weglassen bin ich nun soweit und kann bald auf die Gepäckausgabe verzichten.

Einige Dinge werde ich wohl vermissen. Mein Schweizer Messer, mein Armybesteck, mein Stativ und eine richtig große Zahnpastatube. Die Bestimmungen für Handgepäck zwingen mich beim Packen kreativ und absolut minimalistisch zu denken.

Bei meiner letzten Reise hatte ich definitiv einige Ausschlusskandidaten im Rucksack. Die Taucherbrille mit Schnorchel, die Nalgene Trinkflasche, iPod shuffle, Mosquitonetz, Macbook Pro (am besten ersetzen durch ein Macbook Air). Diese Dinge waren schlicht und einfach entweder unnütz, zu groß und schwer oder leicht vor Ort zu bekommen.

Es gibt aber auch Dinge, die ich auf keinen Fall missen möchte und einige davon haben es auf diese Liste der wichtigsten Travelergadgets geschafft.

Meine 7 wichtigsten Reisegadgets

1. Smartphone

Ganz klar meine Nummer 1. Ohne auszukommen scheint mir fast unmöglich. Ob schnell mal ein Foto schießen, Emails checken, Währungen umrechnen, den Weg finden oder was auch immer, das Teil hilft mir beinahe in allen Lebenslagen.

Ich benutze momentan ein Apple iPhone 4 32GB ohne Simlock, welches mir seit über 3 Jahren gute Dienste leistet. Zusätzlich verwende ich AKG In-Ear Kopfhörer, welche mich auch in lauter Umgebung gut abschirmen und so in Ruhe arbeiten lassen.

2. Elektrische Zahnbürste

Ich bin zwar Minimalist aber nicht so sehr wenn es um Zahnpflege geht. Deshalb habe ich immer und überall meine elektrische Zahnbürste und diverses Zubehör wie Zahnseide und Zungenschaber dabei. Ich finds geil die absolute Glätte der Zähne zu spüren! Im Moment verwende ich noch eine traditionelle Elektronische, zu Weihnachten wünsche ich mir eine Braun Oral-B Pulsonic Slim elektrische Schallzahnbürste.

3. Funktionsunterwäsche

Es ist heiß in Asien, teilweise richtig, richtig heiß und mein Körper schwitzt gerne. Funktionsunterwäsche ist perfekt, wenn man mal nicht zum Waschen kommt oder 20h im Bus sitzt. Ich verwende Icebreaker Boxer, welche auch nach längerem tragen nicht stinken oder gammlig werden.

4. Kindle eBook Reader

Dieses Teil hat sich echt bezahlt gemacht! Ich erinnere mich noch an meine erste längere Reise wo ich 4 oder 5 Bücher mit zirka 3 Kilo Gewicht mitgenommen habe. Diese Zeit ist glücklicherweise vorbei. Jetzt habe ich 200 Bücher und mehr dabei und ich muss nur 220 Gramm tragen. Zusätzlich zum Kindle Paperwhite nutze ich die Amazon Kindle Paperwhite Lederhülle, welche wirklich ein Perfect-Fit ist.

5. Bartschneider

Ich trage meine Haare kurz und meinen Bart lang wodurch ich auch auf Reisen auf einen guten Bartschneider angewiesen bin. Momentan benutze ich noch einen alten Philipps ich bin jedoch auf der Suche nach einem kleineren Modell, wenn möglich ohne großen Netzstecker. Wenn du ein gutes, kleines und leistungsfähiges Modell kennst bitte gib mir bescheid! Der Remington MB320C sieht ganz gut aus…

6. Kulturbeutel

Grundsätzlich packt man ja immer zu viel ein. Mit dem Sea to Summit Hanging Toiletry Kulturbeutel ist man gezwungen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Klein, fein, gut verarbeitet und nur 80 Gramm schwer!

7. Travelerhandtuch

Obwohl man mittlerweile in (fast) jeder Unterkunft Handtücher bekommt, würde ich nie ohne mein Sea to Summit Travel Drylite Towel losfahren. Ein Handtuch kann man einfach immer brauchen oder?

Hier findest du meine bisherige minimalistische Packliste…

Was ist dein Lieblingsgadget auf Reisen? Was würdest du nie zu hause lassen? Ich freue mich auf dein Kommentar!

*2016 sieht schon alles etwas anders aus… fliege mittlerweile nicht mehr nur mit Handgepäck, da es mit extra Tasche für Laptop und Zubehör einfach praktischer ist…