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Was ich auf Reisen unbedingt brauche – meine Top 7 Reisegadgets für Asien

Was ich auf Reisen unbedingt brauche – meine Top 7 Reisegadgets für Asien

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Je weniger desto besser! Ab sofort reise ich nur mehr mit Handgepäck.*

Bei meiner letzten Reise im Januar konnte ich mir gar nicht vorstellen nur mit Handgepäck zu reisen aber durch konstantes Weglassen bin ich nun soweit und kann bald auf die Gepäckausgabe verzichten.

Einige Dinge werde ich wohl vermissen. Mein Schweizer Messer, mein Armybesteck, mein Stativ und eine richtig große Zahnpastatube. Die Bestimmungen für Handgepäck zwingen mich beim Packen kreativ und absolut minimalistisch zu denken.

Bei meiner letzten Reise hatte ich definitiv einige Ausschlusskandidaten im Rucksack. Die Taucherbrille mit Schnorchel, die Nalgene Trinkflasche, iPod shuffle, Mosquitonetz, Macbook Pro (am besten ersetzen durch ein Macbook Air). Diese Dinge waren schlicht und einfach entweder unnütz, zu groß und schwer oder leicht vor Ort zu bekommen.

Es gibt aber auch Dinge, die ich auf keinen Fall missen möchte und einige davon haben es auf diese Liste der wichtigsten Travelergadgets geschafft.

Meine 7 wichtigsten Reisegadgets

1. Smartphone

Ganz klar meine Nummer 1. Ohne auszukommen scheint mir fast unmöglich. Ob schnell mal ein Foto schießen, Emails checken, Währungen umrechnen, den Weg finden oder was auch immer, das Teil hilft mir beinahe in allen Lebenslagen.

Ich benutze momentan ein Apple iPhone 4 32GB ohne Simlock, welches mir seit über 3 Jahren gute Dienste leistet. Zusätzlich verwende ich AKG In-Ear Kopfhörer, welche mich auch in lauter Umgebung gut abschirmen und so in Ruhe arbeiten lassen.

2. Elektrische Zahnbürste

Ich bin zwar Minimalist aber nicht so sehr wenn es um Zahnpflege geht. Deshalb habe ich immer und überall meine elektrische Zahnbürste und diverses Zubehör wie Zahnseide und Zungenschaber dabei. Ich finds geil die absolute Glätte der Zähne zu spüren! Im Moment verwende ich noch eine traditionelle Elektronische, zu Weihnachten wünsche ich mir eine Braun Oral-B Pulsonic Slim elektrische Schallzahnbürste.

3. Funktionsunterwäsche

Es ist heiß in Asien, teilweise richtig, richtig heiß und mein Körper schwitzt gerne. Funktionsunterwäsche ist perfekt, wenn man mal nicht zum Waschen kommt oder 20h im Bus sitzt. Ich verwende Icebreaker Boxer, welche auch nach längerem tragen nicht stinken oder gammlig werden.

4. Kindle eBook Reader

Dieses Teil hat sich echt bezahlt gemacht! Ich erinnere mich noch an meine erste längere Reise wo ich 4 oder 5 Bücher mit zirka 3 Kilo Gewicht mitgenommen habe. Diese Zeit ist glücklicherweise vorbei. Jetzt habe ich 200 Bücher und mehr dabei und ich muss nur 220 Gramm tragen. Zusätzlich zum Kindle Paperwhite nutze ich die Amazon Kindle Paperwhite Lederhülle, welche wirklich ein Perfect-Fit ist.

5. Bartschneider

Ich trage meine Haare kurz und meinen Bart lang wodurch ich auch auf Reisen auf einen guten Bartschneider angewiesen bin. Momentan benutze ich noch einen alten Philipps ich bin jedoch auf der Suche nach einem kleineren Modell, wenn möglich ohne großen Netzstecker. Wenn du ein gutes, kleines und leistungsfähiges Modell kennst bitte gib mir bescheid! Der Remington MB320C sieht ganz gut aus…

6. Kulturbeutel

Grundsätzlich packt man ja immer zu viel ein. Mit dem Sea to Summit Hanging Toiletry Kulturbeutel ist man gezwungen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Klein, fein, gut verarbeitet und nur 80 Gramm schwer!

7. Travelerhandtuch

Obwohl man mittlerweile in (fast) jeder Unterkunft Handtücher bekommt, würde ich nie ohne mein Sea to Summit Travel Drylite Towel losfahren. Ein Handtuch kann man einfach immer brauchen oder?

Hier findest du meine bisherige minimalistische Packliste…

Was ist dein Lieblingsgadget auf Reisen? Was würdest du nie zu hause lassen? Ich freue mich auf dein Kommentar!

*2016 sieht schon alles etwas anders aus… fliege mittlerweile nicht mehr nur mit Handgepäck, da es mit extra Tasche für Laptop und Zubehör einfach praktischer ist…

2 Stunden Thai Massage in der ITM Massage School Chiang Mai

2 Stunden Thai Massage in der ITM Massage School Chiang Mai

Mein Masseur ist unerbittlich

Ich liege da und bin ganz in diesem Moment. Ich atme ihn ein. Ich atme den Schmerz ein. Mein Masseur ist unerbittlich und kraftvoll. Ich kann nicht mehr. Ich möchte schreien, aufstehen, davonlaufen.

Die Massage scheint schon Stunden zu dauern. Ich versuche mich dem Schmerz zu stellen, Minute für Minute. Sei kein Weichei denke ich, während ich krampfhaft versuche geschmeidig zu sein und die Verrenkungen meines Peinigers einigermassen unbeschadet zu überstehen. Ich weiß nicht, ob ich nach dieser Behandlung wieder aufstehen kann, in diesem Moment glaube ich nicht daran.

Mein Körper, mein Geist, mein ganzes Ich kann nicht mehr.

Im Moment bin ich mehr verspannt als vor der Behandlung. Ich sehe die Augen des Masseurs und erkenne seine Freude. Es macht ihm Spaß mich zu benutzen.

Ich schwitze, nicht nur äußerlich. Ich denke an einen Ringkampf, und dass man sich dabei wohl ähnlich fühlen muss. Diesen Zweikampf kann ich nicht gewinnen.

Ich muss aufs Klo und dieser Drang hilft mir den Schmerz zu verdrängen, ihn erträglicher zu machen. Ich bin abgelenkt für einige Minuten, Sekunden. Lange funktioniert diese Taktik leider nicht.

Ich fange an zu meditieren. Ich konzentriere mich ausschliesslich auf meinen Atem. Endlich wieder Erleichterung. Ich spüre die Berührungen, welche jetzt weit entfernt scheinen. Das Meditationsretreat hat sich ausgezahlt, grinse ich in mich hinein.

Mir bleibt die Luft weg

Ich komme zurück und spüre das ganze Gewicht des Masseurs. Er steht auf meinem Rücken und mir bleibt die Luft weg. Es kracht und knackt und jetzt bekomme ich endgültig Panik. Ich fühle mich kaputt. Kaputt gemacht von ihm.

Wut und Ärger steigen in mir auf. Und die Frage nach dem Warum. Eine sanfte Glocke ertönt, dann wird es still. Die Massage ist beendet. Zwei Stunden! Ich liege erschöpft auf der Matte. Kann ich aufstehen?

Ich schwebe

Fünf Minuten vergehen, ohne Bewegung. Ich liege noch immer einfach da. Aber: Es ist mehr als Liegen, ich schwebe ein paar Zentimeter über der Matte. Ich bin leicht und schwerelos. Ich stehe auf und möchte meinen Masseur am liebsten umarmen, er ist jedoch schon längst verschwunden.

Chiang Mai, Thailand 2014
ITM Massage School

Welche Erfahrungen hast du mit Thai Massage gemacht? Oder belässt du es lieber bei einer Fußmassage? Ich bin gespannt auf dein Kommentar!
Eine Liebeserklärung an die Insel Koh Phayam, Thailand

Eine Liebeserklärung an die Insel Koh Phayam, Thailand

Koh-Phayam-Thailand

7 Uhr morgens am Ao Yai Strand auf Koh Phayam. Barfuss spaziere ich den ewig langen Sandstrand entlang. Ich fühle den warmen, feuchten Sand unter meinen Füssen. Die Sonne geht gerade am Ende der Bucht hinter einem bewaldeten Hügel auf. Die Stimmung ist ruhig und gelassen. Ab und zu begegne ich einem Spaziergänger oder Strandläufer. Man nickt sich zu, man kennt sich hier.

Jeder, der nach Koh Phayam kommt, bleibt länger als geplant.

Ich biege nach links in Richtung des kleinen Ortes ab und gehe die schmale Straße entlang. Nach 5 Minuten bin ich mitten im Ort – ein sehr kleiner Ort mit ein paar Restaurants, Massageläden und Mopedverleihern – und setzte mich in mein Lieblingslokal. Ich weiß nicht mal den Namen des Restaurants, aber das Essen ist super und es gibt sogar Kaffee aus richtigen Espressokannen.

Um diese Zeit ist noch nicht viel los hier. Die schmale Hauptstrasse ist menschenleer. Seelige Ruhe, bis auf das brutzeln im Wok und die dampfenden Kaffeekannen.

Weiter oben auf der Strasse gibts lecker gegrilltes Hühnchen bei der allseits bekannten und geliebten Chicken Mama und direkt nebenan gibts die beste Thaimassage der ganzen Insel.

Ich bin zu hause und doch ganz weit weg.

Die Menschen sind freundlich, relaxed und sehr hilfsbereit. Die Preise sind moderat, aber schon um einiges teuerer als bei meinem letzten Besuch vor 2 Jahren.

Überhaupt hat sich einiges getan seit dem ich das erste Mal hier war im Jahr 2010. Mehr Verkehr, mehr lärmende Mopeds und Touristen, mehr Parties, mehr mehr mehr… so ist das in einem kapitalistischen System, Wachstum ohne an die Umwelt und die Menschen zu denken. Wäre interessant, wie die Insel vor 20 Jahren ausgesehen hat…

Ich habe lange überlegt, ob ich über diese Insel schreiben soll, da sie noch so unverbraucht wie keine andere in Thailand ist (Ich lasse mich gerne eines besseren belehren). Ich möchte nicht, dass sie wie Koh Phangan oder Koh Phi Phi endet, befürchte aber, dass genau so etwas passieren wird.

Noch ist Sie meine Lieblingsinsel in Thailand

Doch es werden jährlich mehr Menschen die hierher kommen und viele von Ihnen brauchen 24h Strom, warmes Wasser und Rundum Service.

Koh-Phayam-Thailand

Tiere auf Koh Phayam

Bei meinen bisherigen Aufenthalten habe ich Warane, Schlangen, Geckos, Nashornvögel (Hornbill), Adler, Tausenfüssler, Quallen, Krabben, Spinnen, Katzen und natürlich unzählige Hunde gesehen.

Der Adler ist direkt in einer kleinen Hütte neben uns gelandet und hat versucht die Ketchup- und Senfflaschen zu öffnen – was Ihm auch nach einigen Versuchen gelungen ist.

Ein Hornbill landete immer wieder mal direkt neben unserem Bungalow. Viele Touris wünschen sich eine Begegnung mit diesem merkwürdig erscheinenden Vogel, wir hatten dieses seltene Glück.

Koh-Phayam-Thailand

Wohnen auf Koh Phayam

Hier gibt es noch Hütten direkt am Strand für 300 Baht, obwohl diese immer weniger werden. Auch hier entstehen immer mehr Luxusresorts und es gibt auch schon einige mit Swimmingpool.

Noch gibt es die typischen günstigen Bambushütten in einigen Resorts. Für kleines Geld lässt es sich hier auf Koh Phayam noch richtig gut leben.

Sicherheit auf Koh Phayam

Gesunder Menschenverstand ist natürlich auch hier von Vorteil. Ich hatte hier jedoch noch nie mit Diebstahl oder ähnlichem zu tun.

Gesundheit auf Koh Phayam

Es gibt eine kleine Krankenstation auf der Insel. Mein Husten im ersten Jahr wurde durch diverse einheimische Mittel geheilt und die Krankenschwester war wirklich sehr nett und bemüht. Auch die Einheimischen haben mir mit Kräutern und Hausmitteln sehr geholfen.

Geld auf Koh Phayam

Meines Wissens gibt es bis heute noch keinen Geldautomaten auf Koh Phayam. Am besten vorher in Ranong abheben. Man bekommt auch in einigen Resorts gegen eine Gebühr Geld mit der Kreditkarte. Eine dritte Variante wäre mit dem Boot zurück nach Ranong und dort Geld beheben.

Anreise nach Koh Phayam

Am besten mit einem Nachtbus von Bangkok nach Ranong. Tickets ab ca. 550 Baht am Southern Bus Terminal in Bangkok. Alternativ kann man sich das Busticket in einem Reisebüro in der Khaosan besorgen, würde aber wenn die Zeit da ist immer am Busterminal kaufen.

Der Bus ist die beste Lösung. Es gibt auch Flüge nach Ranong und einen Zug nach Chumphon, von dort muss man aber erst wieder einen Bus nach Ranong nehmen.

Bus oder Zug sind in jedem Fall besser für die Umwelt, und zusätzlich bekommt man mehr vom Land mit.

Am Hafen in Ranong gibts dann Speedbote oder eine Fähre nach Koh Phayam und Koh Chang.

Was tun auf und rund um Koh Phayam

  • Faulenzen, Relaxen, Meditieren
  • Lesen
  • Spazieren
  • Schnorcheln
  • Gut und günstig Essen
  • Tauch- oder Schnorchelausflug auf den Surin Inseln
  • Rad ausborgen und die Insel erkunden
  • Einen Cocktail in der Hippie Bar trinken
  • Den Sonnenuntergang in einem Strandlokal geniessen
  • Mit den Locals Fussball am Strand spielen
  • Yogakurs besuchen
  • Einen Tagestrip auf die Nachbarinsel Koh Chang
Welche ist deine Lieblingsinsel in Thailand? Warum? Ich freue mich auf dein Kommentar!
Brauche ich das wirklich? 5 Strategien gegen Spontankäufe im Netz.

Brauche ich das wirklich? 5 Strategien gegen Spontankäufe im Netz.

Dieser Beitrag hat nur wenig mit Reisen zu tun. Es geht um Konsum, um das immer mehr haben Wollen und um Strategien besser damit umgehen zu lernen.

Ich lese viele andere Blogs, und das tue ich täglich. Etliche haben mit Reisen zu tun, andere mit Fotografie, wieder andere mit Workout, Training und Ernährung.

Überall finde ich nützliche Informationen und ich finde Produkte. Produkte, die man als Reisender / Fotograf / Fitnessbegeisterter unbedingt haben muss.

Ein neuer Rucksack (Minaal), gemacht für Digitale Nomaden. Ein eBook für 50 Euro. Ein neues, lichtstärkeres Objektiv für meine Spiegelreflexkamera. Neue Laufschuhe oder ein neues, verbessertes Proteingemisch.

Und das Internet macht es einem ganz einfach. Ein paar Klicks und schon ist das Produkt auf dem Weg.

Aber: Brauche ich es wirklich? Oder ist es nur ein weiteres Produkt, welches weder mein Glück und Wohlbefinden, noch meine Qualität als Fotograf oder Sportler steigert?

Bei den meisten Bestellungen liegt der Gewinn ganz klar bei dem Händler bzw. Hersteller. Ich habe wenig davon, mein Leben ist genau wie vorher, nur meine Brieftasche leidet.

Ich denke, dass es vielen von Euch auch so geht. Wir werden mit Informationen bombardiert und müssen uns entscheiden. Und oft entscheiden wir spontan. Um diese Spontanentscheidungen oder Spontankäufe besser kontrollieren zu können habe ich mir einige Strategien für den Ernstfall überlegt…

Strategien gegen Spontankäufe im Internet

1. Passwörter ändern

Als erstes ändere ich die Passwörter für Amazon, Paypal, Globetrotter und ähnliche Shops im Netz. Ich generiere lange Passwörter mit Zahlen und Sonderzeichen. Auf diese Weise muss ich erst nachsehen und mich dann mühsam einloggen. Vielleicht siegt hier die Faulheit.

2. Sollte ich, wider erwarten, doch zum Passwort greifen, stelle ich mir folgende Fragen:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Gibt es etwas Sinnvolleres? (Sparen, Flugticket, etc,…)
  • Was ändert sich in meinem Leben zum Positiven, wenn ich es bestellt habe?
  • Habe ich bereits etwas ähnliches zu hause, was ich stattdessen benutzen kann?
  • Was passiert, wenn ich es erst in einem Monat bestelle?

3. Hier knüpfe ich an die fünfte Frage an: Was passiert, wenn ich es erst in einem Monat bestelle?

Sollte ich, ohne Probleme ein Monat ohne dieses Produkt weiterleben können, notiere ich mir das Produkt auf meiner 30 Tagesliste. Nach 30 Tagen werde ich von Wunderlist erinnert und will das Produkt vermutlich gar nicht mehr.

4. Kann ich das Produkt auch unmittelbar in meiner Umgebung kaufen?

Vor Ort zu kaufen hat Vorteile, nicht nur für mich sondern auch für den Verkäufer und die Umwelt. Das Geld wird keinem multinationalen Konzern in den Rachen geschoben, sondern kommt Kleinunternehmen zu gute. Ich habe als Kunde vor Ort Beratung und Service und ohne Transport gibt´s weniger Verkehr auf unseren Strassen.

Diese 4 Strategien sollten erstmal reichen um mehr Geld in meine Reisekasse zu befördern.

Was sind deine Strategien gegen Spontankäufe? Oder kaufst du ohne Rücksicht auf Verluste?
Minimale Packliste für Reisefotografen

Minimale Packliste für Reisefotografen

Was ein Reisefotograf umbedingt dabei haben sollte

Mein Fotoausrüstung auf Reisen

Reisefotografie und Minimalismus – ein Widerspruch?

Irgendwie schon, denn ohne Fotoausrüstung wäre ich vermutlich 5-7kg leichter. Aber: Leider habe ich hier keine Wahl, will ich gute Fotos reicht das Smartphone einfach nicht. Klar, mittlerweile ist die Qualität der kleinen Wundergeräte sehr gut, aber sie werden wohl nie an eine richtige Spiegelreflexkamera herankommen.

Ich habe auch schon mit einer Panasonic Superzoom gearbeitet (Panasonic Lumix FZ100). Diese ist klein, leicht und bietet eine großen Brennweitenbereich, nur leider war mir das Objektiv zu lichtschwach.

Kamera, Stativ und Filter

Neben einer guten Spiegelreflexkamera und lichtstarken Objektiven ist mir ein Stativ mit Kugelkopf, welches in jeder Situation stabil steht und leicht verstellbar ist, sehr wichtig. Das zusätzliche Gorillapod sorgt für einen sicheren Halt meines iPhones, das in Kombination mit Triggertrap als Fernauslöser dient. Die Pol- bzw. ND Filter benutze ich für Fotos von Meer, Flüssen oder Wasserfällen, um einen glatten geschmeidigen Effekt zu erzielen. Die Step-Up Ringe sind perfekt, um Filter mit großem Gewindedurchmesser auch auf kleine Objektive zu montieren.

Sicherheit und Datenschutz

Ich nehme 3 SD Karten zu jeweils 32GB und eine 1TB Festplatte mit, um möglichen Datenverlusten vorzubeugen. Ausserdem stecken die Karten in einem wasserdichten Gehäuse und die Festplatte wird anderswo aufbewahrt. Lasse ich meine Ausrüstung mal alleine, verpacke ich das Ganze in einem Pacsafe Stahlnetz und verschließe alle Zugänge mit Zahlenschlössern.

Triggertrap – ein unverzichtbares Tool

Für Langzeitaufnahmen, Timelapse, Startrails und vieles mehr ist Triggertrap zuständig. Dieses kleine Gerät ist echt genial. Auf der Suche nach einem Funkauslöser bin ich auf dieses Teil gestoßen. Das Smartphone wird per Kabel mit der Kamera verbunden. Die kostenlose App ermöglicht, wovon normale Funkauslöser nur träumen können. Ich bin Fan von Triggertrap seit ich es das erste Mal ausprobiert habe.

Laptop und Fotosoftware

Mein Macbook ist immer dabei. Ich schieße Fotos und entwickle sie dann mehr oder weniger sofort mit Lightroom. Diese konsequente Vorgehensweise ist sehr wichtig für mich, da ich nur so den Überblick behalten kann. Meine Einstellung zu Besitz und Dingen macht es mir zusätzlich leicht, Fotos auszusortieren und zu löschen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Was mir (noch) fehlt

GoPro Actionkamera Hero 3

Ich möchte mir auf jeden Fall eine GoPro Actionkamera mit wasserdichtem Gehäuse für Unterwasseraufnahmen und Actionshots besorgen. Das geringe Gewicht und Packmaß sind perfekt für unterwegs und die Weitwinkelaufnahmen können sich sehen lassen!

Ein Tokina 11-16mm f/2,8 Ultraweitwinkelzoom-Objektiv zusätzlich zu den anderen Objektiven wäre optimal für Landschafts- und Architekturfotografie.

Für alle Fälle dann noch eine Nikon Coolpix P7800 Digitalkamera, die man immer dabei hat und nie eine Situation verpasst.

Und hier die Auflistung meines Fotoequipments

Mit diesem minimalen Equipment für Travelfotografie reise ich. Natürlich könnte ich viel mehr einpacken, aber ich bleibe meinem minimalen Lifestyle treu und mache das Beste aus dem was ich dabei habe.

Was sagst du zu meinem minimal Reisefotografie Equipment? Was packst du ein? Ich freue mich über dein Kommentar!

Das echte Thailand kennenlernen in Prachuap Khiri Khan

Das echte Thailand kennenlernen in Prachuap Khiri Khan

Prachuap Khiri Khan Blick vom Tempelberg

Blick vom Tempel oben am Berg

Schon mal was von Prachuap Kiri Khan gehört? Vermutlich nicht. Prachuap ist sicher nicht der hippste, schrillste oder aufregendste Ort Thailands, wenn du Party willst solltest du nach Ko Phangan, Phuket oder Pattaya fahren. Wenn du aber einen Teil des „echten“ Thailand kennenlernen willst, bist du hier genau richtig!

Die Anreise nach Prachuap Khiri Khan

Mit dem Zug gelangt man von Bangkok in ca. 4,5 Stunden nach Prachuap Khiri Khan. Es verkehren auch Busse und Minibusse, welche ungefähr die selbe Zeit brauchen. Ausserdem gibt es Flüge von Bangkok nach Hua Hin. Meine bevorzugte Variante ist der Zug. Die Landschaft zieht gemächlich vorbei, ein bescheidenes Essen wird serviert und man stoppt an fast jedem kleinen Bahnhof an der Strecke.

Der erste Eindruck von Prachuap Khiri Khan

Wie viele Kleinstädte in Thailand. Laut, dreckig und viel los. Nur dass in Prachuap Khiri Khan das Leben noch langsamer schlägt als anderswo wurde schnell klar. Wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt ist der Strand – einer von insgesamt 3 die sich die Küste entlang schlängeln.

Der Hauptstrand quasi menschenleer, von einer langen Promenade gesäumt, welche zahlreiche Restaurants, Hotels und Herbergen beheimatet. Die Strasse am Strand auch kaum befahren, wie ausgestorben. Die Strände laden nicht unbedingt zum Baden ein, am ehesten der Südlichste (Ao Manao).

Spiegelberg mit toller Aussicht, Tempel und lästigen Affen

Direkt neben dem Hauptstrand befindet sich der sogenannte Spiegelberg (Khao Chong Krajok) der von unzähligen, teilweise recht aggressiven Makaken Affen bewohnt wird.

Es ist von Vorteil einen Stock mitzunehmen, seine Habseligkeiten gut zu verstauen und keinen direkten Blickkontakt mit den Affen herzustellen. Auch der Stock sollte nur im Notfall verwendet werden, da Aggression naturgemäß mit Aggression beantwortet wird – und glaub mir dass willst du nicht haben!

Was man nicht tun sollte im Umgang mit Affen

Ich habe blöderweise falsch reagiert und meine Wasserflasche in Richtung eines Affen geschwungen (nicht auf ihn geworfen oder so) und dieser reagierte mit einem Zähnefletschen. Diese Affen haben wirklich sehr lange, scharfe Zähne! Der kalte Schauer, der mich für einige Sekunden übermannte war fast schon gruselig.

Ich habe die Thais beobachtet und da für Sie die Affen heilig sind, füttern Sie diese mit Leckereien und allerhand anderen Köstlichkeiten. Das wäre das nächste Mal ein Konzept und nicht mit den Affen in Konflikt zu geraten…

Der Aufstieg auf den Rund 250 Meter hohen Berg ist mittags zwar schweißtreibender, jedoch sind um diese Tageszeit auch die Affen wegen der Hitze ziemlich träge und weniger aggressiv.

Jedenfalls führen ca. 400 Stufen auf den Berg und oben ist nicht nur ein Tempel sondern auch eine grandiose Aussicht auf das unten liegende Prachuap und die 3 Strände (Ao Noi, Ao Prachuap und Ao Manao).

Prachuap Khiri Khan - Ban Ao Noi - ein kleines Fischerdorf

Ban Ao Noi – ein kleines Fischerdorf mit Tempel

Die Straße Richtung Norden führt in das kleine Fischerdorf Ban Ao Noi wo sich der wunderschöne Tempel Wat Phra That Khoa befindet.

Eine Höhle die über ca. 300 Stufen erreichbar ist beherbergt einen liegenden Buddha und versprüht ganz eigene Energien. Ich fühlte mich dort klein und unwichtig und wurde ganz bedächtig.

Neben dem Tempel befindet sich ein Teich mit zahllosen gemästeten Fischen. Futtersäcke gibt´s im Tempel zu je 20 Baht. Ich weiß leider nicht, was es mit den Fischen auf sich hat, vielleicht weißt du es ja? Ist auf jeden Fall ziemlich schräg.

Sonst gibt´s nicht viel in Prachuap. Man braucht auf jeden Fall ein Moped oder ein Fahrrad um die Gegend zu erkunden.

Die Expats

Erwähnenswert wären die Expats, also die Ausländer die dort leben. Meist sind sie mit einer Thai verheiratet und betreiben eine Bar oder ein Restaurant.

Wir haben einige von Ihnen kennengelernt und da wir einige Tage dort verbracht haben, hatten wir das Vergnügen die Streitereien unter den Expats miterleben zu dürfen. Es war teilweise ziemlich verrückt, mit den meist älteren Herren. Sie beschimpften sich und wollten einander an den Kragen, sie lästerten über die Frau des anderen und deren vorhandene oder eben nicht vorhandene Kochkünste. Fast hätten wir eine Schlägerei miterlebt…

Merkwürdig, sehr merkwürdig. Vielleicht passiert so etwas, weil den Jungs einfach langweilig ist. Es ist ja nicht viel los. Ein paar Bars und Kneipen. Es ist heiß und oft auch schwül. Man kennt sich. Man streitet sich. Im großen und ganzen hatten wir aber eine gute Zeit mit Ihnen, fast alle waren freundlich, bemüht und gaben uns Tipps rund um Prachuap Khiri Khan.

Ein harmloser Schwatz mit der Polizei

Auf einem Spaziergang hielt ein Polizeiauto direkt neben uns, die Polizisten stiegen aus und verwickelten uns in ein Gespräch. Normalerweise nicht unbedingt ein gutes Zeichen, aber es wurden nur Komplimente verteilt und Geschichten erzählt.

Später erfuhren wir von den Expats, dass die Polizisten nicht viel zu tun haben und sich über jedes in englisch geführte Gespräch freuen, um Ihre Sprachkenntnisse verbessern zu können.

Der zweite Eindruck

Prachuap Khiri Khan ist besonders. Ich habe eine so merkwürdige Stimmung nirgends in Thailand erlebt. Man ist quasi alleine unter Thais (und einigen Expats), westliche Touristen findet man hier nur selten.
Die Welt scheint sich hier langsamer zu drehen als im Rest Thailands.

Alles läuft gemächlich ab, und ist man länger dort sieht man, dass sich vieles von Tag zu Tag wiederholt – der thailändische Läufer, die allabendliche Zusammenkunft der Expats im Strandlokal, die Thais beim Picknick mit Whiskey und Chang Bier – es erinnert etwas an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

Erwähnenswertes

• Das bei Thais so beliebte Hua Hin ist ebenfalls in der Provinz Prachuap Kiri Khan angesiedelt
• Will man zum Ao Manao, dem südlichsten Strand, muss man einen Flugzeuglandeplatz des Militärs überqueren
• Die schmalste Stelle Thailands ist hier (Zur burmesischen Grenze braucht man eine halbe Stunde mit dem Moped und es gibt einen schönen Wochenendmarkt gleich nach der Grenze)
• Günstige Hotels bzw. B&B´s
• Sehr gutes und preiswertes Essen überall in der Stadt
• Fahrradverleih an der Promenade

Was sind deine Geheimtipps? Wo ist Thailand noch ursprünglich?