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Der Digitale Nomaden Rucksack zum günstigen Preis

Der Digitale Nomaden Rucksack zum günstigen Preis

Osprey Farpoint 40l - der günstige Rucksack für Digitale Nomaden

Osprey Farpoint 40l – der günstige Rucksack für Digitale Nomaden

Was mir bei einem Rucksack bzw. Backpack wichtig ist:

  • Handgepäck
  • einigermaßen leicht
  • Laptop und Tabletfach
  • preisgünstig
  • als Tasche zu tragen

Ich war lange Zeit auf der Suche. Auf der Suche nach dem perfekten Rucksack für digitale Nomaden. Und nun habe ich ihn gefunden. Perfekt ist er sicherlich nicht, aber er hat seine Vorzüge.

Der North Face Surge II – leider etwas zu klein

Auf meiner letzten Reise war ich mit dem 32 Liter THE NORTH FACE Rucksack Surge II unterwegs, welcher mir damals – obwohl leider eine Spur zu klein – gute Dienste geleistet hat. Aber er war halt einfach einen Tick zu klein um wirklich Nomaden tauglich zu sein. Mit dem Surge II bräuchte man ein zusätzliches Daypack um komfortabel unterwegs sein zu können. Nur 2 Backpacks will und wollte ich auf gar keinen Fall. Damals habe ich es geschafft mit Kompressionsbags (Eagle Creek Gepäckordnung Pack-It Compressor), Daypack (Sea to Summit Ultra-Sil Day Pack) und Abstrichen in meiner Packliste, aber ich war trotzdem zufrieden – einigermaßen.

Freche Preise bei anderen Rucksackherstellern – der digitaler Nomade als Cash Cow

Dieses „einigermaßen“ zwang mich, einen anderen für mich passenderen Rucksack zu finden. Ich hatte die Wahl zwischen dem Osprey Farpoint 40, dem Minaal und dem Tortuga Travel Backpack. Wobei die zwei letzteren nur online aus den USA zu beziehen gewesen wären und zu für mich relativ frechen Preisen von 300$ für den Minaal und 200$ für den Tortuga. Obwohl diese beiden sicher tolle Rucksäcke für digitale Nomaden und Backpacker sind, schieden sie aufgrund der Preisgestaltung und der nicht vorhandenen Möglichkeit zum Probieren und Testen aus. Ich muss zwar zugeben, dass ich auch den Osprey online bestellte, jedoch mit der Option in gratis zurück schicken zu können. Der Osprey Rucksack ist hier die kostengünstigste Alternative für Digitale Nomaden und solche die es noch werden wollen…

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Meine Wahl – der Osprey Farpoint 40 Rucksack für Digitale Nomaden

Nach stundenlanger Recherche bestellte ich schließlich den Osprey Farpoint 40 in der Größe M/L mit 40 Liter Volumen. (Zusätzlich gibt noch eine S/M Version mit 38 Liter.)

Jedenfalls war ich die Tage vor der Ankunft des Osprey Farpoint 40 Rucksack M/L 40 Liter ziemlich aufgeregt; Schön wenn man sich über einen Rucksack so freuen kann oder!? Als er dann endlich da war, hatte ich schon vorher meine gesamte Packliste auf einen Haufen gestapelt und war mehr als bereit für einen ersten Test.

Und ich muss echt sagen: Superklasse! Alles auf meiner minimalen Packliste passt ohne Probleme hinein, und es bleibt noch genügen Platz für Schnickschnack.

Spezifikationen des Osprey Farpoint  40

Es gibt nur 2 Fächer, wobei im vorderen Laptop, Tablet und andere elektronische Geräte Platz finden und im hinteren genug Stauraum für Kleidung und Schuhe ist. Diese zwei Fächer sind hier absolut ausreichend im Vergleich dazu hatte mein alter Surge extrem viele Fächer, was oft ein Suchen zur Folge hatte…

Der Osprey Farpoint lässt sich außerdem bequem als Tasche tragen, hat zwei zusätzliche Fächer für Trinkflasche/Snacks an der Außenseite und einen Mechanismus, der die Rucksackschlaufen verschwinden lässt, was speziell im Flugzeug, Bus oder Zug sicher sehr vorteilhaft sein wird.

Das Gewicht von 1.3kg geht in Ordnung und er passt sich super an den Rücken an. Der Rucksack hat die passenden Abmessungen, um ihn als Handgepäck mitnehmen zu können, somit fällt ein lästiges Gepäck abgeben und späteres am Rollband wieder abholen weg. Auch kann so das Gepäck nicht mehr verloren gehen, ein zusätzliches Plus!

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Der Digitale Nomaden Rucksack – bis oben hin angefüllt

Fazit: Der Digitale Nomaden Rucksack meiner Wahl – der Osprey Farpoint 40

Eine ganz klare Kaufempfehlung für alle, die als Digitale Nomaden unterwegs sind, auf nichts verzichten wollen, keine 300$ ausgeben und trotzdem einen tollen Rucksack haben wollen.*

Das einzige Problem könnte das Laptopfach sein, welches sich vorne statt hinten befindet. Das muss ich noch im Langzeittest eruieren, werde sobald ich genaueres weiß berichten.

UPDATE Mai 2016:

Ich habe den Osprey Farpoint 40 jetzt seit einem halben Jahr im Einsatz und bin rund um zufrieden. Klar gibt es das ein oder andere Feature, dass die Hersteller besser hätten lösen können, aber im Großen und Ganzen finde ich den Rucksack sehr geeignet als Digitaler Nomaden Rucksack. Ich brauche zu dem Rucksack jedoch einen Laptop Rucksack – den Bericht über den Osprey Messenger Bag stelle ich, sobald ich fertig getestet und geschrieben habe online!

 Welchen Rucksack benutzt du? Und bist du damit zufrieden? Ich bin gespannt auf deine Kommentare!
* Der Rucksack setzt einen minimalen Lebensstil voraus, es ist natürlich nicht möglich z.B.: ein gesamtes Tauchequipment einzupacken – versteht sich eigentlichen von selbst bei einem Rucksackvolumen von 40 Litern.
Minimale Packliste für Reisefotografen

Minimale Packliste für Reisefotografen

Was ein Reisefotograf umbedingt dabei haben sollte

Mein Fotoausrüstung auf Reisen

Reisefotografie und Minimalismus – ein Widerspruch?

Irgendwie schon, denn ohne Fotoausrüstung wäre ich vermutlich 5-7kg leichter. Aber: Leider habe ich hier keine Wahl, will ich gute Fotos reicht das Smartphone einfach nicht. Klar, mittlerweile ist die Qualität der kleinen Wundergeräte sehr gut, aber sie werden wohl nie an eine richtige Spiegelreflexkamera herankommen.

Ich habe auch schon mit einer Panasonic Superzoom gearbeitet (Panasonic Lumix FZ100). Diese ist klein, leicht und bietet eine großen Brennweitenbereich, nur leider war mir das Objektiv zu lichtschwach.

Kamera, Stativ und Filter

Neben einer guten Spiegelreflexkamera und lichtstarken Objektiven ist mir ein Stativ mit Kugelkopf, welches in jeder Situation stabil steht und leicht verstellbar ist, sehr wichtig. Das zusätzliche Gorillapod sorgt für einen sicheren Halt meines iPhones, das in Kombination mit Triggertrap als Fernauslöser dient. Die Pol- bzw. ND Filter benutze ich für Fotos von Meer, Flüssen oder Wasserfällen, um einen glatten geschmeidigen Effekt zu erzielen. Die Step-Up Ringe sind perfekt, um Filter mit großem Gewindedurchmesser auch auf kleine Objektive zu montieren.

Sicherheit und Datenschutz

Ich nehme 3 SD Karten zu jeweils 32GB und eine 1TB Festplatte mit, um möglichen Datenverlusten vorzubeugen. Ausserdem stecken die Karten in einem wasserdichten Gehäuse und die Festplatte wird anderswo aufbewahrt. Lasse ich meine Ausrüstung mal alleine, verpacke ich das Ganze in einem Pacsafe Stahlnetz und verschließe alle Zugänge mit Zahlenschlössern.

Triggertrap – ein unverzichtbares Tool

Für Langzeitaufnahmen, Timelapse, Startrails und vieles mehr ist Triggertrap zuständig. Dieses kleine Gerät ist echt genial. Auf der Suche nach einem Funkauslöser bin ich auf dieses Teil gestoßen. Das Smartphone wird per Kabel mit der Kamera verbunden. Die kostenlose App ermöglicht, wovon normale Funkauslöser nur träumen können. Ich bin Fan von Triggertrap seit ich es das erste Mal ausprobiert habe.

Laptop und Fotosoftware

Mein Macbook ist immer dabei. Ich schieße Fotos und entwickle sie dann mehr oder weniger sofort mit Lightroom. Diese konsequente Vorgehensweise ist sehr wichtig für mich, da ich nur so den Überblick behalten kann. Meine Einstellung zu Besitz und Dingen macht es mir zusätzlich leicht, Fotos auszusortieren und zu löschen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Was mir (noch) fehlt

GoPro Actionkamera Hero 3

Ich möchte mir auf jeden Fall eine GoPro Actionkamera mit wasserdichtem Gehäuse für Unterwasseraufnahmen und Actionshots besorgen. Das geringe Gewicht und Packmaß sind perfekt für unterwegs und die Weitwinkelaufnahmen können sich sehen lassen!

Ein Tokina 11-16mm f/2,8 Ultraweitwinkelzoom-Objektiv zusätzlich zu den anderen Objektiven wäre optimal für Landschafts- und Architekturfotografie.

Für alle Fälle dann noch eine Nikon Coolpix P7800 Digitalkamera, die man immer dabei hat und nie eine Situation verpasst.

Und hier die Auflistung meines Fotoequipments

Mit diesem minimalen Equipment für Travelfotografie reise ich. Natürlich könnte ich viel mehr einpacken, aber ich bleibe meinem minimalen Lifestyle treu und mache das Beste aus dem was ich dabei habe.

Was sagst du zu meinem minimal Reisefotografie Equipment? Was packst du ein? Ich freue mich über dein Kommentar!